reisende:r
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the empyrean
Es wäre wohl nicht in Ronas‘ Sinn, wenn sie direkt alles über die tiefsten Geheimnisse ihres Landes erfahren würde. Umbringen kann man sie jetzt im Zweifel ja auch nicht mehr.
Zersha O'Varreth

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Reiter
22 Jahre alt
Du bist kein schlechter Typ, ganz egal, wie sehr die Welt es dich glauben lassen will. Bist einer dieser Menschen, denen das Schicksal die Scheiße nur so entgegen wirft - und die irgendwie damit zurecht kommen müssen (und es mehr schlecht als recht tun, wenn wir ehrlich sind). Durftest live dabei zusehen, wie deine Eltern bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Hast nach dem Dreschen erfahren, dass es deinen Bruder sein Leben gekostet hat - weil er ‘n verdammter Idiot mit Aggressionsproblemen war, dem seine Existenz noch schlechter bekommen ist als dir. Hast das Mädchen, das du liebst gut findest, gehen lassen, weil du nicht der Richtige bist für sie. Weil sie jemanden braucht, der Geschichte schreibt - und nicht irgendwie dafür verantwortlich ist, dass (schlechte) geschrieben wurde. Nichts von dem, was du anfasst, wird zu Gold. Bist irgendwie durchschnittlich, gehst unter, stichst nicht heraus. Bist nicht mal auffällig genug, um auf dem Schirm irgendeines Irren in deinem Quadranten zu sein und das, obwohl du als Kind eines Rebellen gezeichnet wurdest. Also - ist schon ganz schön, nicht aufzufallen. Bist eh kein Typ für den Mittelpunkt, aber ‘n bisschen was reißen, das wär’s halt schon.

Hasst den Regen, weil er dich an all’ die stürmischen Tage erinnert, an denen du es dir mit deiner Familie im Wohnzimmer gemütlich gemacht hast; an die Geschichten, die du erzählt bekommen hast. An den Zusammenhalt und die Wärme, die dir vermittelt wurden. Hasst die Sonne, weil du das Gefühl hast, dass es blanker Hohn ist, wie sie am Himmel steht und auf dich herab lächelt. Sich über dich lustig macht. Die Welt ist in Ordnung, gibt Tage, an denen sie sich sogar so anfühlt, fuck, und du willst das nicht, weil du trauern solltest. Erwischt dich manchmal dabei, nicht unglücklich zu sein mit dem Leben, das du führst. Hast Momente, in denen du tatsächlich nach vorn schaust. Mit deiner Staffel lachen kannst, ohne, dass dir das Herz schwer wird. Hast Augenblicke, in denen du dich hier Zuhause fühlst. In denen die Art, mit der deine Staffelführerin neu gefundene beste Freundin das Licht in deinen Gedanken anknipst, dort Staub wischt und die Fenster aufreißt, um frische Luft reinzulassen, dich vergessen lässt, dass eigentlich nichts an dem Leben, das du führst, amüsant sollte. Ist nicht alles immer nur schlecht - weißt du auch; aber ist schwer für dich, das zuzulassen.

Denn du hast Gutes verdient. Weil du dein Bestes gibst. Wird von Tag zu Tag besser. Wird leichter, zu existieren, zu akzeptieren. Sind manche Tage ein zwei Schritte vorwärts, drei Schritte zurück, machst du an anderen einen riesigen Sprung. Musst kein Heilkundiger sein, um zu wissen, dass Wunden Zeit benötigen, um gänzlich zuzuwachsen. Ganz weggehen wird die Narbe nie, aber lernst, sie als das zu sehen, was sie ist: eine Erinnerung an etwas, dessen Schmerz in Vergessenheit gerät, in dem du einfach weitermachst. Einfach lebst.
Gespielt von Jule
Dabei seit: 05.06.2024, 08:08
Zuletzt gesehen: 15.02.2026, 21:46

Reiterin
22 Jahre alt
Ein Albtraum; schon wieder. Es ist der dritte diese Woche - hast dir geschworen, nicht mehr zu zählen, weil's keinen Unterschied macht, ob du ihnen Beachtung schenkst oder sie ignorierst. Sie sind da. Sie lassen dich aufwachen, schweißgebadet, und dich, vollgepumpt mit Adrenalin, stundenlang durch dein Zimmer laufen. Das hast du davon. Du weißt, dass du eigentlich nicht allein sein kannst, bist es daher auch selten. Schleichst dich mit deiner offenen Art, dem breiten Grinsen und deinem unverschämt guten Look im Reiterleder nur allzu leicht auf die Räume anderer Kadettinnen - hat nicht nur Nachteile, von den Atemzügen anderer in den Schlaf begleitet werden zu müssen; hast auch was davon. Könntest du wählen, wüsstest du, was dir lieber wäre. Mit deinen Gedanken allein sein zu können. Zweifel und Ängste zulassen zu können, ohne, dass sie dich gleich beherrschen - und dein Weltbild aus dem Gleichgewicht bringen.

Du warst schon immer anders. Schwierig anders: gibt gab nicht viele Menschen, denen du dein Vertrauen schenken konntest. Noch weniger Menschen, die dich mochten, freiwillig Zeit mit dir verbrachten. Warst schweigsam, in dich gekehrt, eine Beobachterin - hast dich bewusst zurückgezogen, keinen Gruppen angeschlossen. Deinen kleinen Kreis behalten - die Menschen, die dich so akzeptieren, wie du bist warst. Hast nicht gelacht, wenn andere es taten. Nicht verstanden, wenn etwas witzig war. Hast die Dinge, an denen Gleichaltrige Freude fanden, nur schwer nachempfinden können. Mit dir macht’s keinen Spaß, weil dir die Ernsthaftigkeit ins Gesicht gebrannt worden ist noch bevor du Laufen konntest. Weißt nicht, ob’s stimmt - aber war schon immer ein beliebter Scherz, der auf deine Kosten ging. Du hast irgendwann gelernt, wie die Stimmen von Menschen klingen, wenn sie etwas sagen, was sie nicht ernst meinen. Hast dich an den Tonfall gewöhnt und daran, welchen Knopf du drücken musst, um an den richtigen Stellen zu lachen. Hast gelernt, zu funktionieren. Nicht mehr teilnahmslos und kühl zu wirken, ob du dich im Inneren doch eigentlich so fucking lebendig fühlst.

Um die Richtung, in die der Weg deines Lebens dich führen wird, hast du dir nie Gedanken machen müssen - bist dankbar darum, dass der Weg in den Reiterquadranten für dich alternativlos war. Ein Problem, eine Frage weniger, die du dir hast stellen müssen. Tauscht die blauen Flecken, die brennenden Lungen und die bleierne Müdigkeit, die Stunden des Trainings dein Leben lang zu deinen treuen Begleitern machten, jederzeit ein gegen die Verantwortung, dein Leben planen zu müssen. Bist dir ohnehin ganz sicher: du willst das hier, mehr noch, bist gemacht worden für die Rolle, die du einnimmst. Kadettin, Staffelführerin, vielleicht Schwarm- oder Geschwaderführerin, wenn dein Weg von Erfolg gekrönt ist. Beißt die Zähne zusammen, atmest tief ein, tief aus - und hast Vertrauen. In dich, in deine Partnerin - ihre halb-durchsichtigen, orangefarbenen Flügel; ihr Feuer, euer Feuer, das unter deinen Fingerspitzen kitzelt. Gibt keinen Feind, den ihr gemeinsam nicht niederbrennen könnt, nur dich selbst, keine Angst, die größer ist als die Macht eurer Bindung. Bist genau an dem Ort, an den du gehörst. Hast es schließlich nicht anders gelernt.
Gespielt von Jule
Dabei seit: 04.03.2024, 13:59
Zuletzt gesehen: 31.03.2026, 14:26

Jahre alt
Für diesen Charakter gibt es noch keine Kurzbeschreibung :(
Gespielt von Team
Dabei seit: 02.03.2024, 23:40
Zuletzt gesehen: 01.12.2025, 15:54


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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros